Inhalt
Etikette
Kung Fu besteht nicht nur aus dem Training sondern auch dem Kämpfen gegeneinander. Damit keine Verletzungen oder Ausschreitungen entstehen, gibt es für Kung Fu ganz klare Regeln.
Diese orientieren sich stark an asiatischen Wertvorstellungen. Neben dem respektvollem Umgang dienen sie auch dazu den Kampf zu regelmentieren.
Kung Fu beginnt mit der Begrüßung und endet mit der Begrüßung, dazwischen gelten ausschließlich die Dojo-Regeln. Die wichtigsten sind:
- Gespräche am Dojorand werden nur leise geführt.
- Das Dojo wird ausschließlich barfuss betreten.
- Beim Eintreten und Verlassen des Dojos verneigt man sich zum Schrein.
- Gespräche während des Trainings sind untersagt.
- Die Konzentration ist völlig auf den Trainingsablauf gerichtet. Kurze Pausen bestimmt der Meister.
- Der „Gegner“ ist als Trainingspartner anzusehen, er wird mit äußerster
Achtung behandelt. Im Besonderen Lehrer (Son Seng Nim), ältere Schüler (Som Ben Nim) oder fortgeschrittene Karateka. - Ein Kampf beginnt und endet mit einem Gruß.
- Der Kampf wird ohne Aggresion geführt, da man nur durch Gelassenheit kann seine Technik vervollkommnen kann.

